Frühlingszeit ist Spargelzeit!
Spargel gehört zu den beliebtesten Frühlingsgemüsen und hat von April bis Juni Saison. Besonders viel Spargel aus Österreich stammt aus dem Marchfeld. Wir zeigen, warum das feine Gemüse so gesund ist und wie man es à la easylife leicht und genussvoll zubereitet.

Weißer Spargel – auch Bleichspargel genannt – wächst unter Erdwällen und wird gestochen, sobald sein Kopf die Erdoberfläche erreicht. Grüner Spargel wächst oberirdisch und bildet durch die Sonne den grünen Blattfarbstoff Chlorophyll, der ihm seinen würzig-nussigen Geschmack verleiht. Seltener ist violetter Spargel, der durch den Pflanzenfarbstoff Anthocyan seine Farbe erhält und etwas herber schmeckt.
Spargel – das leichte Gemüse für Ihr Wohlfühlgewicht
Spargel besteht zum Großteil aus Wasser, weshalb er zu den kalorienärmsten Gemüsesorten zählt. 100 Gramm Spargel liefern lediglich 18 Kalorien, dafür umso mehr wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe. Der Kohlenhydratanteil im Spargel ist sehr gering, eine große Portion Spargel enthält dafür mindestens 5-6 Gramm Eiweiß, kombiniert mit Fleisch oder Fisch also das optimale Schlankheitsgemüse.
Spargel schützt Ihre Gesundheit
Durch seinen hohen Kalium- und gleichzeitig niedrigem Natriumgehalt wirkt der Spargel entwässernd, was sich positiv auf die Nierenfunktion auswirkt. Durch seine harntreibende Wirkung schützt der Spargel außerdem vor Nierensteinen und Harnwegsinfektionen.
Kalzium und Magnesium im Spargel sorgen für gesunde Knochen und Muskeln, B-Vitamine unterstützen den Stoffwechsel und steigern Konzentration und Nervenstärke. Folsäure, Vitamin B2 und B6 senken darüber hinaus den Homocysteinspiegel im Blut und schützen Herz-Kreislauf-System.
Reichlich Ballaststoffe im Spargel sorgen für eine gesunde Verdauung und Darmflora.
Vorsicht vor fetten Saucen
Spargel wird am besten roh, gedämpft oder kurz gegart verzehrt. Vorsicht: Gerade der Spargelklassiker a là Sauce Hollondaise ist besonders fettreich! Servieren Sie lieber frischen Spargel mit Kräutern verfeinert als Beilage zu Fleisch oder Fisch.
Weißer Spargel sollte geschält werden, grüner Spargel kann ungeschält roh gegessen werden. Das holzige Ende sollte jedoch weggeschnitten werden. Qualitativ schlechten Spargel erkennen Sie an sehr holzigen Fasern und bitterem Geschmack.
Tipps zur Lagerung von Spargel
Gekaufter Spargel gehört rasch auf den Tisch. Lässt sich die Lagerung nicht vermeiden, so kann man ihn für drei bis vier Tage, eingeschlagen in einem feuchten Tuch, im Kühlschrank aufbewahren um den hohen Vitamingehalt zu erhalten. Weißer und grüner Spargel eignen sich auch gut zum Einfrieren. Nach dem Schälen lässt sich Spargel in Alufolie oder Gefrierbeutel verpackt so bis zu sechs Monaten lagern. Zum Auftauen gibt man die tiefgekühlten Spargelstangen direkt in siedendes Salzwasser.
Mini-FAQ: Spargel
Wann hat Spargel Saison?
Frischer Spargel aus heimischem Anbau wird in Österreich vor allem zwischen April und Juni geerntet. Besonders bekannt ist dabei das Spargelanbaugebiet Marchfeld.
Was ist der Unterschied zwischen weißem und grünem Spargel?
Weißer Spargel wächst unter der Erde und wird gestochen, sobald sein Kopf aus dem Boden kommt. Grüner Spargel wächst oberirdisch, bildet durch Sonnenlicht Chlorophyll und schmeckt dadurch kräftiger und leicht nussig.
Warum gilt Spargel als besonders schlankes Gemüse?
Spargel besteht zu einem großen Teil aus Wasser und liefert nur etwa 18 Kalorien pro 100 Gramm. Gleichzeitig enthält er wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sogar etwas Eiweiß – ideal für eine leichte Ernährung.
Welche gesundheitlichen Vorteile hat Spargel?
Durch seinen hohen Kaliumgehalt wirkt Spargel entwässernd und unterstützt die Nierenfunktion. Ballaststoffe fördern die Verdauung, während B-Vitamine, Folsäure sowie Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium Stoffwechsel, Nerven und Herz-Kreislauf-System unterstützen.
Wie bereitet man Spargel am besten zu?
Spargel schmeckt am besten roh, gedämpft oder kurz gegart. Weißer Spargel sollte geschält werden, grüner Spargel kann meist ungeschält verwendet werden. Besonders fettreiche Saucen wie Sauce Hollandaise sollten eher sparsam eingesetzt werden.










