23.08.2021

Gesunder Nachtschatten: MELANZANI

Die Melanzani zählt zu den Nachtschattengewächsen, aus botanischer Sicht gilt sie als Fruchtgemüse – so bezeichnet man eine Gemüseart, deren Früchte wenig Fruchtzucker enthalten und zum Verzehr geeignet sind. Aber nicht nur optisch, auch geschmacklich ist die Frucht ein echtes Highlight für den Sommer – zudem ist sie gesund und macht schlank.

Gesunder Nachtschatten: MELANZANI

Gesunder Schlankmacher

Die Melanzani überzeugt nicht nur durch ihre schöne Farbe! Sie lässt auch Fettpolster verschwinden und pusht das Immunsystem. Die bekannteste Sorte ist bei uns die „Barbetane“, die uns aufgrund ihrer dunkelvioletten Farbe schon aus der Ferne entgegen leuchtet. Doch es gibt noch mehr Gründe, warum die besondere Nährstoffbombe öfter auf unseren Tellern landen sollte:

  • Die Frucht besteht zu über 90 Prozent aus Wasser und ist mit 20 Kilokalorien auf 100 Gramm extrem kalorienarm.
  • Melanzani enthalten außerdem Kalium, in der Schale sitzen wertvolle Vitamine der B-Gruppe, viel Vitamin C und Ballaststoffe – der perfekte Mix für unser Herz-Kreislauf-System.
  • Die enthaltenen Antioxidantien halten den Cholesterinspiegel im Gleichgewicht, die sogenannte Chlorogensäure wirkt antioxidativ. Durch diese Stoffe wird auch der Blutfluss im Gehirn angeregt – und unsere „grauen“ Zellen arbeiten wieder auf Hochtouren.
  • Folsäure und Mineralien wirken möglichen, entzündlichen Prozessen im Körper entgegen.
  • Kalzium und Magnesium stärken das Immunsystem.
  • Die enthaltenen Ballaststoffe fördern die Verdauung und sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Zudem wird die Leber beim Fettabbau unterstützt.

Feine Zubereitungsmöglichkeiten

Für die meisten Gerichte wird die Melanzani mit Schale verarbeitet. Generell sollte man die Frucht vorweg sorgfältig mit warmem Wasser waschen und dann das schmälere Ende mit Blatt und Stielansatz abschneiden, da es sehr bitter schmeckt. 
Jetzt kann die Melanzani entweder in Scheiben, lange Würfel oder Stifte geschnitten werden. Schale und Kerne kann man mitessen und werden durch das Grillen und Erhitzen ohnehin butterweich.

Nicht roh verzehren

Melanzani zählen zu den Nachtschattengewächsen, die typischerweise Bitterstoffe und Solanin enthalten – ein Gift, das zum Beispiel auch in Kartoffeln, Tomaten und Zucchini enthalten ist und bei Melanzani dafür sorgt, dass sie roh verzehrt unter anderem zu Bauchschmerzen führen können. 

easyTIPP: Um der Melanzani die Bitterstoffe zu entziehen, können Sie diese vor der Zubereitung salzen und etwa 15 Minuten durchziehen lassen. Probieren und genießen Sie zudem unser feines und leichtes Sommerrezept: die Melanzani-Bowl.


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Beitrag erstellt von Verena Dietmaier, MSc. BA MBA
Ernährungswissenschafterin bei easylife

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