02.05.2021

Frühlingszeit ist Spargelzeit!

Der Frühling ist da, und es gibt wieder frisches und heimisches Gemüse in den Supermärkten. Passend zur Saison gibt es hier Wissenswertes über den gesunden Spargel, und wie man ihn à la easylife genießt.

Frühlingszeit ist Spargelzeit!

Der Spargel (Asparagus officinalis) gehört zu den Liliengewächsen und wird aus heimischen Anbau zwischen April und Juni geerntet. In Österreich kommt der Spargel zum größten Teil aus dem Marchfeld. Grund für den Unterschied zwischen weißem und grünem Spargel ist der Anbau und das Ernteverfahren. Weißer Spargel, auch Bleichspargel genannt, wächst unter den Erdwällen. Sobald sein Kopf an der Erdoberfläche ankommt, wird er gestochen. Grüner Spargel hingegen wächst oberirisch und wird erst geerntet, wenn er 20-30 cm hoch ist. Durch den Einfluss der Sonne bildet er den grünen Blattfarbstoff Chlorophyll. Dadurch schmeckt Grünspargel kräftig würzig und nussig im Vergleich zu Weißspargel. Der violette Spargel ist hingegen eine seltenere Sorte. Seine Farbe erhält er durch den Pflanzenfarbstoff Anthocyan. Dieser Spargel ist herber im Geschmack und wird vorwiegend in Frankreich, Griechenland und Spanien kultiviert.

Mit Spargel zum Traumgewicht

Spargel besteht zum Großteil aus Wasser, weshalb er zu den kalorienärmsten Gemüsesorten zählt. 100 Gramm Spargel liefern lediglich 18 Kalorien, dafür umso mehr wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe. Der Kohlenhydratanteil im Spargel ist sehr gering, eine große Portion Spargel enthält dafür mindestens 5-6 Gramm Eiweiß, kombiniert mit Fleisch oder Fisch also das optimale Schlankheitsgemüse.

Spargel schützt Ihre Gesundheit

Durch seinen hohen Kalium- und gleichzeitig niedrigem Natriumgehalt wirkt der Spargel entwässernd, was sich positiv auf die Nierenfunktion auswirkt. Durch seine harntreibende Wirkung schützt der Spargel außerdem vor Nierensteinen und Harnwegsinfektionen.

Kalzium und Magnesium im Spargel sorgen für gesunde Knochen und Muskeln, B-Vitamine unterstützen den Stoffwechsel und steigern Konzentration und Nervenstärke. Folsäure, Vitamin B2 und B6 senken darüber hinaus den Homocysteinspiegel im Blut und dadurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Reichlich Ballaststoffe im Spargel sorgen für eine gesunde Verdauung und Darmflora. Die Aminosäure Tryptophan sorgt außerdem für gute Laune und nachts für einen erholsamen Schlaf. Studien haben gezeigt, dass größere Mengen an Spargel das Krebsrisiko vermindern und Candida-Pilze bekämpfen können. Sogar eine gewisse aphrodisierende Wirkung wird dem Spargel nachgesagt.

Vorsicht vor fetten Saucen

Spargel wird am besten roh, gedämpft oder kurz gegart verzehrt. Vorsicht: Gerade der Spargelklassiker a là Sauce Hollondaise ist besonders fettreich! Servieren Sie lieber frischen Spargel mit Kräutern verfeinert als Beilage zu Fleisch oder Fisch. Weißer Spargel sollte geschält werden, grüner Spargel kann ungeschält roh gegessen werden. Das holzige Ende sollte jedoch weggeschnitten werden. Qualitativ schlechten Spargel erkennen Sie an sehr holzigen Fasern und bitterem Geschmack. Um den hohen Vitamingehalt zu erhalten, sollte Spargel nicht länger als 3 Tage im Gemüse-Kühlfach gelagert werden.

Tipps zur Lagerung

Gekaufter Spargel gehört rasch auf den Tisch. Lässt sich die Lagerung nicht vermeiden, so kann man ihn für drei bis vier Tage, eingeschlagen in einem feuchten Tuch, im Kühlschrank aufbewahren um den hohen Vitamingehalt zu erhalten. Weißer und grüner Spargel eignen sich auch gut zum Einfrieren. Nach dem Schälen lässt sich Spargel in Alufolie oder Gefrierbeutel verpackt so bis zu sechs Monaten lagern. Zum Auftauen gibt man die tiefgekühlten Spargelstangen direkt in siedendes Salzwasser.

Fragen Sie bei Ihrem nächsten Besuch nach dem easylife Rezept "Grüner Spargel mit Wildlachs".

 

Viele interessante Artikel zu den Themen Abnehmen, Gesundheit und Ernährung finden Sie unter News - Hier klicken

 

Erstellt von Frau Mag. Carmen Crepaz, MSc
Ernährungswissenschafterin bei easylife

zurück