12.01.2021

Curry - 6 Fakten über die indische Gewürzmischung

Beim „Curry“ denken die meisten Menschen an das gelbe bis rote Gewürzpulver mit dem man wahlweise ein Wok-Gericht bestreut oder indisch kocht. Doch hinter Curry verbirgt sich so viel mehr!

Curry - 6 Fakten über die indische Gewürzmischung

​​​​​Ursprünglich ist Curry die Bezeichnung für einen indischen Eintopf

Ausgesprochen wird es „Kari“ und es ist ein Überbegriff für eine regional sehr unterschiedliche Küche, in deren Zentrum abertausende Variationen von Soße (Kari) und Gewürz (Masala) stehen. Je nach Geschmack kann Gemüse, Fleisch, Fisch, oder alles zusammen zu einem Curry verarbeitet werden.

Currypulver heißt eigentlich „Masala“

Das bei uns bekannte Currypulver existiert in der Form nicht in Indien. Dort heißt jede Form von Gewürzmischung „Masala“ und es gibt hunderte verschiedene Masalas für spezielle Currygerichte zu kaufen. Das Currygericht selbst wird von Familie zu Familie unterschiedlich zubereitet. 

Das Currykraut ist eine Gewürz- und Heilpflanze, die auch bei uns im Garten wächst.

Lat. Helichrysum italicum, auch Immortelle genannt, kommt gar nicht aus Indien, sondern aus dem Mittelmeerraum. Das Currykraut wächst bei uns als mehrjähriges Gewürzkraut und kommt sehr gut durch den kalten Winter. Bei guter Pflege wird es bis zu einen Meter hohen buschigen, immergrünen Strauch, der optisch ein wenig an Rosmarin erinnert. 

Kochen mit Curry

Der Geruch des Currykrauts und seiner Blüten erinnert stark an die Curry-Gewürzmischung und ist verantwortlich für die Namensgebung. Die frischen Zweige eignen sich als Zutat für alle Curry-Eintöpfe, Reis oder würzige Suppen und deftige Gerichte. Aber so ganz ersetzen können sie eine gute Gewürzmischung natürlich nicht.

Auswirkung auf die Gesundheit

In der Ayurveda-Medizin werden fast alle Teile des Currybaumes verwendet, im Alltag kommen jedoch in der Regel die Blätter zum Einsatz. Sie gelten als verdauungsharmonisierend, daher ist der tägliche Verzehr bei Magen-Darm Störungen, Völlegefühl und Blähungen angebracht. 

easy-Tipp für Ihre eigene Curry-Mischung

Vor dem Mischen Ihrer bevorzugten Einzelgewürze rösten wir einen Teil davon bei niedriger Temperatur in einer großen gusseisernen oder beschichteten Pfanne an, bis der wunderbare Duft durchs ganze Haus zieht. Einige Gewürze dürfen jedoch nicht geröstet werden, da sie ansonsten entweder bitter werden oder ihre Wirkung einbüßen. Das betrifft vor allem Chilipulver und Asafoetida.

 

Fragen Sie in Ihrem Therapiezentrum nach dem beliebten „Lauch-Curry-Huhn-Salat“ Rezept. 

 

Viele interessante Artikel zu den Themen Abnehmen, Gesundheit und Ernährungen finden Sie unter News - Hier klicken

Beitrag erstellt von Verena Dietmaier, MSc. BA MBA
Ernährungswissenschafterin bei easylife

zurück